Stimmpädagogische Arbeit von Thomas Ruf
Der Bariton Thomas Ruf begann seine pädagogische Arbeit erst, als er sich selbst stimmtechnisch ausgereift erachtete und in interpretatorischer Hinsicht über ausreichende Repertoirekenntnis sowie Konzerterfahrung verfügte.
In den Jahren 2005 bis 2007 erfolgten alljährlich Einladungen, bei den Sommerkursen „Paper de Musica“ im katalanischen Capellades als Dozent für „Deutsches Kunstlied“ zu lehren (des weiteren wirkten u. a. mit: die Sängerin Mitsuko Shirai, die Professoren einer Liedklasse an der Musikhochschule Barcelona Francisco Poyato und Assumpta Mateu).
Im Jahre 2004 begann die kontinuierliche Arbeit als Dozent beim Bayerischen Sängerbund, bei der Jahr für Jahr stattfindenden Chorwoche in Bad Feilnbach (hier erfolgt die staatlich anerkannte Ausbildung „Kirchenmusiker C-Schein“), im Jahre 2008 folgte die Beauftragung zur Betreuung des neu gegründeten überregionalen Jugendchors. Seit Beginn des Jahres 2009 begann die stimmbildnerische Verantwortung für die Münchner Chöre des akademischen Gesangsvereins (AGV) sowie seit der Mitte des genannten Jahres die ebensolche Arbeit für den Münchner Via Nova Chor.
Für die Münchner „Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation“ wurden im Rahmen des Festivals „toujours Mozart“ Gesangsworkshops in Wien und Salzburg abgehalten (2005 und 2008). Diese Stiftung lud 2008 auch zur Leitung von Stimmbildungseminaren für sehbehinderte und blinde Menschen ein (ein Projekt, das auch vom BR begleitet wurde).
Die gesangspädagogische Begleitung als Dozent der Musicalaufführung „Der kleine Horrorladen“ am Münchner Pestalozzigymnasium im Jahre 2008 ermöglichte eine Begegnung mit diesem Genre. Die positive Bewertung dieser Arbeit führte zur Anstellung als Vertragslehrer für Gesang an eben diesem musischem Gymnasium seit September 2009. |